St.-Joseph-Kirche, Barockkirche in St. Pauli, Deutschland
St.-Josephs-Kirche ist eine Barockkirche in St. Pauli mit einer markanten Backsteinsfassade, prominentem Portal und einer Statue des Heiligen Josef mit dem Jesuskind. Das Gebäude zeigt klassische barocke Formensprache durch seine harmonischen Proportionen und dekorativen Details.
Das Gebäude wurde zwischen 1718 und 1723 errichtet und ersetzte eine frühere Kapelle, die 1713 beim Großen Nordischen Krieg zerstört worden war. Die Wiederaufbau zeigte den Wiederbeginn des religiösen Lebens im Stadtteil nach einer Zeit der Zerstörung.
Die Kirche bietet regelmäßig Gottesdienste in deutscher und polnischer Sprache an, was die vielfältige Gemeinde des Stadtteils St. Pauli widerspiegelt. Diese sprachliche Offenheit zeigt, wie der Ort Menschen verschiedener Herkunft zusammenbringt.
Besucher können die unterirdische Krypta besichtigen, die Überreste von 350 Menschen aus der Zeit von 1719 bis 1886 enthält. Die Besichtigung ist jeden Mittwoch in einem kurzen Zeitfenster möglich und erfordert daher vorherige Planung.
Das Gotteshaus steht inmitten von Nachtclubs und Unterhaltungsstätten im Rot-Licht-Viertel Hamburgs, was einen auffälligen architektonischen Gegensatz schafft. Diese ungewöhnliche Nachbarschaft zeigt, wie der Ort seit Jahrhunderten eine Oase der Ruhe inmitten des belebten Viertels bleibt.
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