Frohnbügel, Einsiedelei in Geiselbach, Deutschland
Frohnbügel ist ein abgelegener Hof mit Gaststätte auf 335 m ü. NN an den Hängen des Teufelsgrundes, unmittelbar an der Landesgrenze zwischen Hessen und Bayern. Die Birkenhainer Straße, eine seit römischer Zeit genutzte Handelsstraße, verläuft direkt am Hof vorbei, und nordwestlich entspringt der Schnellmichbach.
1269 übergab der Mainzer Erzbischof den Hof Frohnbügel mit der Herrschaft Geiselbach an die Abtei Seligenstadt; die Klosterbrüder bewirtschafteten das Land. 1710 wechselte der Hof an die Herren von Boyneburg und wurde an Barthel Stenger aus Geiselbach verpachtet, als Ackerland und Schäferei. Seit 1905 befindet sich eine Gaststätte im Hof.
Der Name Frohnbügel stammt von den mittelhochdeutschen Wörtern frô (Herr) und buohel (Hügel), bedeutet also Herrenhügel; dieselbe Wurzel steckt im nahen Fronhofen. Seit 1905 befindet sich im Hof eine Gaststätte, deren erste Wirte Georg Adam und Katharina Heßler mit selbstgekeltertem Apfelwein und einer Milchkur warben; Postkarten von 1914 weisen den Frohnbügel als Kurort aus.
Der Hof liegt auf 335 m ü. NN unmittelbar an der Landesgrenze zwischen Bayern und Hessen; die Birkenhainer Straße und der Spessartbogen-Fernwanderweg führen direkt daran vorbei. Nordwestlich entspringt der Schnellmichbach, im Westen erheben sich Sölzertsberg (351 m) und Seiteberg (328 m). Die Gaststätte besteht seit 1905; erkundigen Sie sich vor der Anreise nach den aktuellen Öffnungstagen.
Der Name Frohnbügel stammt von mittelhochdeutsch frô (Herr) und buohel (Hügel), bedeutet also Herrenhügel; dieselbe Wurzel steckt im nahen Fronhofen. Der Hof liegt auf 335 m ü. NN unmittelbar an der Landesgrenze zwischen Hessen und Bayern, und die schon in römischer Zeit genutzte Birkenhainer Straße verläuft direkt an ihm vorbei.
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