Schloss Strössendorf, Architekturdenkmal in Altenkunstadt, Deutschland
Schloss Strössendorf ist eine Schlossanlage im Altenkunstadter Stadtteil Strössendorf, deren Kern ein Bergfried aus grauem Sandstein mit 1,50 m starken Mauern und dunklem Kegeldach bildet. Daran schließen eine weiße Fassade mit gelb-orangen Fensterrahmungen und ein steiles Dach aus roten Ziegeln mit Gauben an. In der Südecke steht isoliert ein freistehender Wehrturm des 15. Jahrhunderts; südwestlich grenzen die Schlosskirche St. Katharina, der Schlosspark und ehemalige Stallungen an.
Rudolf von Widence verkaufte um 1180 den ältesten erhaltenen Teil des Schlosses an das Kloster Langheim. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts verlängerten die Marschalk von Kunstadt die Kemenate und errichteten den Bergfried mit 1,50 m starken Sandsteinmauern. 1408 verkaufte Plantscha von Kunstadt das Schloss an Heinrich von Schaumberg, der den südöstlichen und nordwestlichen Flügel anfügte; im 15. Jahrhundert folgte ein frei stehender Wehrturm. 1525 war Besitzer Wolf von Schaumberg während des Bauernkriegs Amtmann von Lichtenfels.
Südwestlich des Schlosskomplexes schließt die Schlosskirche St. Katharina an, neben dem Schlosspark mit den ehemaligen Stallungen. Die Kirche steht als eigenes Gebäude, nicht als Kapelle im Schloss. Der Name Strössendorf geht auf das gleichnamige Dorf zurück, heute ein Stadtteil von Altenkunstadt.
Schloss Strössendorf ist ganzjährig bewohnt und kann nicht besichtigt werden; die Anlage ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Sie liegt im Altenkunstadter Stadtteil Strössendorf, südwestlich schließen die Schlosskirche St. Katharina und der Schlosspark mit ehemaligen Stallungen an.
Das Schloss ist im Besitz der Familie von Seckendorff und ganzjährig bewohnt, kann also nicht besichtigt werden; ein Blick ist nur von außen möglich. Südwestlich schließen die Schlosskirche St. Katharina und der Schlosspark mit ehemaligen Stallungen an.
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