Gedächtniskirche Schönefeld, Neoklassizistische Kirche im Stadtteil Schönefeld, Leipzig, Deutschland
Die Gedächtniskirche ist eine klassizistische Saalkirche, die 1816 bis 1820 nach Plänen des Zimmermeisters Walter Friedrich und des Maurermeisters Carl Friedrich Kind entstand. Im Inneren läuft eine zweigeschossige Empore um den Raum, verglaste „Kapellen“ mit ionischen Pilastern rahmen den Altarplatz, und die Kanzel steht hinter dem Altar gegenüber der Orgelempore. Der 50 Meter hohe Turm trägt eine Haube in barocken Formen.
Eine erste Kirche an diesem Ort stammt wohl aus dem frühen 14. Jahrhundert; sie brannte 1526 ab, wurde bis 1527 wieder aufgebaut und zwischen 1753 und 1776 saniert und erweitert. Am 18. Oktober 1813 zerstörte ein Brand sie während der Völkerschlacht erneut. Die heutige klassizistische Saalkirche wurde ab 1816 nach Plänen des Zimmermeisters Walter Friedrich und des Maurermeisters Carl Friedrich Kind errichtet und am 16. April 1820 eingeweiht. 1916 erhielt sie den Namen „Gedächtniskirche“, nachdem die Eingangshalle zur Gedächtnisstätte für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges und des Ersten Weltkrieges umgestaltet worden war.
Den Namen Gedächtniskirche trägt die Kirche seit der Wiedereinweihung am 19. März 1916, als die Eingangshalle zur Gedächtnisstätte für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges und des Ersten Weltkrieges umgestaltet und die Decke mit einem von Eichenlaub umrahmten Eisernen Kreuz versehen wurde. Der 1870 von Clara Hedwig von Eberstein gestiftete Tauftisch aus Olivenholz mit silbernem Becken, in Jerusalem gefertigt, gehört weiterhin zur Ausstattung.
Der Zugang ist zu festgelegten Zeiten möglich und die Kirche liegt in der Nähe von öffentlichen Verkehrshaltestellen, die zu Fuß erreichbar sind. Besucher sollten sich vorab über die genauen Öffnungszeiten informieren, um enttäuschte Erwartungen zu vermeiden.
Den Namen Gedächtniskirche trägt die Kirche seit 1916, als die Eingangshalle zur Gedächtnisstätte für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges und des Ersten Weltkrieges umgestaltet und die Decke mit einem von Eichenlaub umrahmten Eisernen Kreuz ausgestattet wurde. Als Kriegsdenkmal wurde die Kirche selbst nicht erbaut: Die klassizistische Saalkirche entstand 1816 bis 1820, nachdem die Vorgängerkirche 1813 während der Völkerschlacht abgebrannt war.
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