Luitpoldbrücke, Steinbogenbrücke im Stadtteil Bogenhausen, München, Deutschland.
Die Luitpoldbrücke ist eine Steinbogenbrücke über die Isar in München mit drei flachen Bögen aus Muschelkalk und aufwendiger Architekturgestaltung. Die Brücke verbindet die Stadtteile Altstadt-Lehel und Bogenhausen mit zwei Fahrspuren und Gehwegen auf beiden Seiten.
Ein älterer Holzbau aus dem 19. Jahrhundert wurde 1899 bei einer Flutkatastrophe zerstört, woraufhin der Architekt Theodor Fischer diese neue Steinbrücke plante. Das heutige Bauwerk wurde 1901 eröffnet und wurde schnell zu einem Wahrzeichen des Münchner Isar-Verkehrs.
An den vier Ecken des Brückenkopfes stehen Steinfiguren, die bayerische Landschaften darstellen: ein Jäger für Altbayern, eine Frau mit Früchten für Schwaben, ein Fischer für Franken und ein Weinleser für die Pfalz. Diese Skulpturen erzählen von den verschiedenen Gegenden, die diese Brücke verbindet.
Der Übergang lässt sich leicht zu Fuß oder mit Fahrzeugen nutzen, da beide Richtungen klar getrennt sind und gute Laufraumbreiten vorhanden sind. Der Zugang ist eben und barrierefrei möglich, es gibt Gehwege mit ausreichend Platz auf beiden Seiten.
Der Haupt-Mittelbogen spannt sich mit etwa 62 Metern in einem besonders flachen Radius, was für die Zeit um 1900 eine technische Besonderheit darstellte. Diese große Spannweite mit moderater Höhe machte die Brücke zu einer bemerkenswerten Ingenieurleistung des frühen 20. Jahrhunderts.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.