Pharao-Haus, Wohngebäude in Bogenhausen, Deutschland
Das Pharao-Haus ist eine 1974 vom Architekten Karl Helmut Bayer errichtete Terrassenwohnanlage des Brutalismus aus drei rechtwinklig zueinander stehenden Flügeln mit dreieckigem Grundriss. Der Südwestflügel hat 18 Stockwerke auf etwa 20 × 80 Metern, der Nordostflügel 14 Stockwerke (20 × 60 Meter), der Nordwestflügel 10 Stockwerke (20 × 50 Meter). Statt eines vierten Flügels steht im Südosten ein 40 × 70 Meter großer Flachbau mit Ladenzentrum und Gastronomie. Die Wohnungen an den Flügelseiten haben durchgehende Balkone, die gestuften Stirnseiten Dachterrassen.
Das Gebäude wurde 1974 vom Architekten Karl Helmut Bayer entworfen und vollendet, zu einer Zeit, als die deutsche Architektur den Betonbau bevorzugte. Diese Periode hinterließ tiefe Spuren in Münchens Skyline und Stadtentwicklung.
Die Einheimischen nennen das Gebäude kurz „Pharao“. Der Name stammt von der Silhouette: Von Weitem wirken die drei rechtwinklig zueinander stehenden Flügel mit ihren abgestuften Stirnseiten wie eine ägyptische Pyramide. Einen ähnlichen dreiflügeligen Aufbau, allerdings deutlich kleiner, hat der Fuchsbau in München-Schwabing.
Der Komplex liegt im Winkel zwischen Effnerstraße und Cosimastraße in Oberföhring, Postanschrift Fritz-Meyer-Weg 55. Von dieser Seite sind die drei Wohntrakte zugänglich, während der Flachbau im Südosten ein Ladenzentrum sowie mehrere gastronomische Betriebe beherbergt. Autofahrer sollten beachten, dass die Adresse in Bogenhausen und nicht in der Innenstadt liegt.
Den Namen verdankt das Haus seiner Silhouette: Von Weitem wirken die drei rechtwinklig zueinander stehenden Flügel mit ihren abgestuften Stirnseiten wie eine ägyptische Pyramide. Ein kleinerer Münchner Verwandter ist der Fuchsbau in Schwabing, der den dreiflügeligen Aufbau in viel kleinerem Maßstab wiederholt.
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