Jüdisches Museum Westfalen, Jüdisches Museum in Dorsten, Deutschland
Das Jüdische Museum Westfalen nutzt ein rot gestrichenes, dreigeschossiges Gründerzeitwohnhaus von um 1900 an der Ecke Südwall und Julius-Ambrunn-Straße, dessen Giebel ein Ochsenauge mit Streben in Form eines Davidsterns ziert. Entlang des Südwalls wurde 2000 ein zweigeschossiger Anbau nach Entwurf von Detlef Wiegand angefügt, dessen unregelmäßige Klinkerfassade aus Fußsteinen an den Backsteinexpressionismus der 1920er Jahre erinnert. Ein verglastes Foyer und eine Empore verbinden Alt- und Neubau.
Das Museum ging aus der seit 1982 bestehenden Dorstener Bürgerinitiative „Regionalgeschichte/Dorsten unterm Hakenkreuz“ hervor, die lokale Geschichte veröffentlichte und die jüdische Gemeinde Dorstens erforschte, bis 1932 der flächenmäßig zweitgrößte Synagogenhauptgemeindebezirk Deutschlands. 1987 gründete die Gruppe den Verein für jüdische Geschichte und Religion und begann unter dem Namen „Sammlung Judaica Dorsten“ mit dem Sammeln von Judaica. Eröffnet wurde das Museum am 28. Juni 1992 in einem sanierten Altstadtbau, im Beisein von Johannes Rau und des israelischen Botschafters Benjamin Navon; der Namenszusatz „Westfalen“ fiel kurz vor der Eröffnung.
Die Straße am Museum, die Julius-Ambrunn-Straße, ist nach dem letzten Vorsitzenden der örtlichen Synagogengemeinde benannt, der dieses Amt 1942 innehatte. Die Giebelfenster tragen Maßwerk in Form eines Davidsterns. Entstanden ist das Museum aus einer Bürgerinitiative und einer Forschungsgruppe zur Regionalgeschichte; kurz vor der Eröffnung beschlossen die Gründer den Namenszusatz „Westfalen“, um die Stellung als einziges jüdisches Museum Westfalens hervorzuheben.
Das Museum liegt an der Ecke Südwall und Julius-Ambrunn-Straße im Südosten der Dorstener Innenstadt. Der Eingang verbindet das Altbauwohnhaus von um 1900 mit dem Klinkeranbau von Detlef Wiegand aus dem Jahr 2000; Foyer und Ausstellungssaal öffnen sich hinter großen Fensterflächen. Die Julius-Ambrunn-Straße ist nach dem letzten Vorsitzenden der örtlichen Synagogengemeinde benannt, der das Amt 1942 innehatte.
Der Namenszusatz „Westfalen“ wurde kurz vor der Eröffnung am 28. Juni 1992 beschlossen, um die Stellung als einziges jüdisches Museum Westfalens hervorzuheben, obwohl die Sammlung zunächst wenige Exponate westfälischer Provenienz enthielt. An der Eröffnung nahmen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Johannes Rau und der israelische Botschafter Benjamin Navon teil.
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