Gegensteine, Felsformation in Ballenstedt, Deutschland.
Die Gegensteine sind zwei freistehende Sandsteinfelsen am Ostrand der Teufelsmauer: Der Große Gegenstein erreicht 243,6 m, der Kleine Gegenstein etwa 230 m, rund 450 m voneinander entfernt. Der größere ragt etwa 50 m über sein Umland; seine dunkle, poröse Oberfläche ist von unregelmäßigen, hellgrauen Steinstufen mit eisernen Handläufen an beiden Seiten durchzogen, die zu einem schmalen Gipfel führen.
Die Felsen wurden in den 1860er Jahren infrastrukturell erschlossen, mit Treppenstufen auf dem größeren Stein und einem Gipfelkreuz als Denkmal für einen regional bedeutsamen Herzog. Diese Anlagen zeigen, wie der Ort zu einem besuchswürdigen Punkt in der Gegend wurde.
Der Name Gegensteine bezieht sich auf die beiden Felspfeiler, die sich in etwa 450 Metern Abstand gegenüberstehen. Friedrich Gottschalck griff die Felsen in seinem Märchen Die Gegensteine auf; am Kleinen Gegenstein wurde ein Hort aus Bronzegegenständen geborgen.
Der Große Gegenstein wird über unregelmäßige, in den Fels eingelassene Steinplatten mit eisernen Handläufen an beiden Seiten bestiegen. Die Stufen sind uneben und bei Nässe rutschig, festes Schuhwerk ist daher ratsam. Auf dem Gipfel stehen ein Kreuz und ein abgespannter Metallmast; der Kleine Gegenstein liegt etwa 450 Meter westlich.
Der Name bezieht sich auf die beiden rund 450 Meter voneinander entfernten, einander zugewandten Felsen, den Großen und den Kleinen Gegenstein. Auf dem Gipfel des Großen Gegensteins steht ein Kreuz, das 1863 im Auftrag des Fürsten von Anhalt-Bernburg errichtet und 1993 erneuert wurde. Vom Kleinen Gegenstein stammt ein Bronzefund; dort wurden auch Spuren einer bronzezeitlichen Höhensiedlung entdeckt.
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