Ruhrbrücke Steele, Eisenbahn- und Fachwerkbrücke in Steele, Essen, Deutschland
Die Ruhrbrücke Steele ist eine Eisenbahnbrücke mit Stahlkonstruktion, die den Fluss Ruhr zwischen den Stadtteilen Steele und Überruhr überquert. Das Bauwerk kombiniert einen Stahlträger-Fachwerkbereich für den Bahnverkehr mit einem Sandstein-Gewölbebereich, der als Hochwasserschutz dient.
Die Brücke wurde 1863 gebaut und ersetzte eine Fährverbindung, die zuvor die beiden Ufer verband. Sie entstand als Teil der Bahnexpansion der Prinz-Wilhelm-Bahn, um den Rohstofftransport und die wachsende Industrialentwicklung der Region zu unterstützen.
Die Brücke steht für die Verbindung zwischen den beiden Flussseiten und prägt bis heute das Bild des Stadtteils Steele. Sie ist mehr als ein Bauwerk - sie verbindet Nachbarschaften und ermöglicht tägliche Begegnungen zwischen den Bewohnern von Steele und Überruhr.
Die Brücke wird heute von den S9-Bahnen und dem Regionalexpress RE 49 genutzt, die regelmäßig Essen mit umliegenden Gemeinden verbinden. Fußgänger und Radfahrer können das Bauwerk von der Seite wahrnehmen, müssen aber zum Überqueren des Flusses andere Wege nutzen.
Das Bauwerk zeigt noch heute die Nieten, die die Stahlteile zusammenhalten - eine Konstruktionstechnik aus der Gründungszeit des Industriezeitalters. Diese handwerkliche Verbindungsmethode war lange Zeit der Standard für Stahlbauwerke, bevor sie durch Schweißen ersetzt wurde.
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