Gamrig, Berggipfel in Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Deutschland
Der Gamrig ist ein Berggipfel in der Sächsischen Schweiz mit bloßliegenden Sandsteinformationen, die bis zu 253 Meter über dem Meeresspiegel aufragen. Die Gesteinsschichten formen ein markantes Merkmal der regionalen Landschaft.
Die Bergformation wurde erstmals in Matthias Oeders Kartierung Sachsens von 1592 erwähnt. Der Ort war später für Sandabbau im 19. Jahrhundert bekannt.
Der Name stammt aus dem Slawischen und bedeutet Stein, was die Geologie des Ortes widerspiegelt. Besucher können heute sehen, wie die Felsformation die Landschaft prägt und Wanderer anzieht, die die Aussicht schätzen.
Ein Treppenpfad auf der Westseite der Felsformation führt zum Gipfel, mit Parkplätzen im nahen Dorf Waltersdorf. Die Route ist gut ausgeschildert und für regelmäßige Wanderer zugänglich.
Eine Höhle an der südöstlichen Flanke erstreckt sich tief in das Gestein und zeigt Spuren alter Sandabbautätigkeiten. Wanderer können heute noch die Bearbeitungsspuren in den Wänden entdecken.
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