Teufelsteich, Stausee in Deutschland
Der Teufelsteich ist ein Stausee im Harz-Bezirk, der von mehreren kleinen Bächen gespeist wird und sich in einer langen, schmalen Form über eine Fläche von etwa 20 Hektar erstreckt. Der Damm wurde in den 1980er Jahren erneuert und ist knapp 18 Meter hoch, wobei das Wasser dahinter bis zu 785.000 Kubikmeter fassen kann.
Der Teufelsteich wurde Ende des 17. Jahrhunderts gebaut, um die umliegenden Bergwerke mit Wasser zu versorgen und Maschinen über Wasserkraft anzutreiben. Im 20. Jahrhundert verlor der Bergbau an Bedeutung, und seit 1947 dient der Stausee hauptsächlich zur Trinkwasserversorgung der Region.
Der Name des Teufelsteichs stammt vom benachbarten Teufelsberg, der nordwestlich des Sees liegt und dem Gewässer seinen Namen gab. Das Wasser wird heute als Trinkwasserquelle geschützt, weshalb Badegäste und Wassersportler fernbleiben müssen, während Angler mit Genehmigung das Gewässer nutzen können.
Der Teufelsteich kann gut zu Fuß erkundet werden, mit Wanderwegen rund um das Gewässer und über den Damm, einschließlich eines Aussichtspunkts am Südostufer namens Teufelsblick. Das Gebiet ist landschaftlich ruhig gelegen, gut erschlossen und bietet sich für entspannte Spaziergänge an, besonders für Besucher, die die Region zwischen Harzgerode und Neudorf erkunden möchten.
Ein besonderer Ort ist der Teufelsblick am Südostufer, ein Aussichtspunkt, der einen herrlichen Blick auf den gesamten See bietet und von vielen Besuchern übersehen wird. Der Stausee ist auch Teil des Bergbaurundwanderwegs, einer Route, die die Geschichte des Bergbaus in der Region erzählt und Wanderer durch die ehemaligen Bergbaugebiete führt.
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