Stausee Glauchau, Stausee in Sachsen
Der Stausee Glauchau ist ein Stausee südlich der Stadt Glauchau in Sachsen, der Wasser aus dem Mülsenbach aufstaut. Das Wasser wird durch einen Damm aus Erde und Ton zurückgehalten und schafft eine flache Wasserfläche mit einer maximalen Tiefe von etwa 4 Metern, die von Wäldern und offenen Flächen umgeben ist.
Der Stausee wurde zwischen 1936 und 1938 gebaut, um Wasser für die örtliche Textilindustrie zu speichern und die Fabriken auch in trockenen Zeiten mit Wasser zu versorgen. Eine frühere Struktur, der Hedrichwehr-Damm, wurde 1842 errichtet und unterstützte bereits die industrielle Wasserversorgung der Region.
Der Name "Stausee Glauchau" verweist auf die Funktion des Stausees als künstlich angelegtes Wasserbecken für die Stadt. Heute nutzen Bewohner und Besucher den See als Ort der Entspannung und Naturbeobachtung, wo man regelmäßig Enten, Schwäne und Reiher am Wasser sieht.
Ein Wanderweg führt etwa 3,2 Kilometer um den See und ist gut für Spaziergänge geeignet. Besucher können das Wasser von mehreren Bänken entlang des Pfades aus genießen und haben so verschiedene Aussichtspunkte für Ruhepausen.
Ein moderner, gewellter Betonbruck wurde 2017 über den Fluss gebaut und wurde für seine Handwerkskunst ausgezeichnet. Von dieser Brücke aus haben Besucher einen guten Blick auf die umgebende Natur und Wasser, besonders wenn sich der Himmel darin spiegelt.
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