Gerd-Walter-Linde, Besonderer Baum im Stadtteil Söflingen, Ulm, Deutschland.
Die Gerd-Walter-Linde ist ein einzelner Lindenbaum, der auf dem Hochsträß-Plateau steht und von fast überall in Ulm und der umliegenden Landschaft aus sichtbar ist. Der Baum befindet sich im Söflinger Stadtteil und kann über Wanderwege erreicht werden.
Der Naturschützer Gerd Walter aus Ulm pflanzte die Linde 1950 auf dem Hochsträß, nachdem er aus dem Zweiten Weltkrieg zurückgekehrt war. Den Jungbaum kaufte er mit gesammelten 50-Pfennig-Münzen, die ab 1949 im Zuge der Währungsreform in Westdeutschland herausgegeben wurden. Auf den Münzen ist eine kniende Frau dargestellt, die einen Baum pflanzt, ein Symbol für den Wiederaufbau Deutschlands. Der Baum wird z. T. als Wahrzeichen der Stadt Ulm bezeichnet.
Der Baum ist in der Söflinger Gemeinde bekannt und wird von Besuchern regelmäßig aufgesucht, um einen Moment der Ruhe zu finden oder um die Aussicht auf die Stadt zu genießen. Er steht für die Verbundenheit der lokalen Bevölkerung mit Naturschutz und Geschichte.
Der Baum steht auf einem Hochplateau und bietet gute Aussichten von mehreren Seiten, wodurch die Wanderung besonders lohnenswert ist. Die beste Zeit zum Besuchen ist bei stabilem Wetter, wenn die Sicht optimal ist.
Die 50-Pfennig-Münzen, die Walter sammelte, zeigen eine kniende Frau, die eine Eiche pflanzt – ein Symbol des Wiederaufbaus Nachkriegsdeutschlands; die damit gekaufte Linde gilt teils als Wahrzeichen der Stadt Ulm. Der Baum steht als Solitär auf dem Hochsträß und ist weithin über Ulm hinaus sichtbar.
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