Mainbrücke Marktheidenfeld, Steinbogenbrücke in Marktheidenfeld, Deutschland.
Die Bogenbrücke, auch Mainbrücke Marktheidenfeld genannt, ist eine gerade Steinbogenbrücke, die den Main bei Flusskilometer 179,79 überspannt. Sie hat sieben Segmentbögen mit 23,6 m lichter Weite und 4,6 m Pfeilhöhe, woraus Pfeilerachsabstände von 27,2 m folgen. Die Pfeiler sind oben rund 3,6 m breit. Verbaut wurde roter Main-Sandstein; die beiden 1945 zerstörten Bögen wurden in Beton wiederhergestellt und mit Naturstein verkleidet.
Die Brücke entstand von 1835 bis 1846 für die Straße Würzburg–Aschaffenburg und wurde am 29. Januar 1846 feierlich eingeweiht. Am 2. April 1945 sprengten deutsche Truppen zwei Bögen, die ein Jahr später in Beton wiederhergestellt waren. Die Nordbrücke von 2002 führt den Durchgangsverkehr.
Die Brücke verbindet zwei Teile der Stadt und ist seit langem ein Ort, wo Einwohner die Aussicht auf den Fluss genießen. Sie wird von Fußgängern und Radfahrern täglich genutzt und hat sich in das tägliche Leben der Stadt eingefügt.
Der Fußweg auf der Brücke ist schmal und wird von Autos benutzt, also sollten Fußgänger vorsichtig sein und auf Verkehr achten. Die beste Zeit zum Gehen ist morgens oder später am Tag, wenn weniger Fahrzeuge unterwegs sind.
Die Brücke ist im Marktheidenfelder Stadtwappen abgebildet; der Stern daneben steht für den Glücksstern, der nach dem Brückenbau über der Stadt erstrahlte. Eine Bronzebüste König Ludwigs I., am 23. August 1896 am westlichen Brückenkopf enthüllt, wurde 1940 als „Adolf-Hitler-Spende“ für die Waffenproduktion abgeliefert und eingeschmolzen.
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