Glasmuseum Bad Driburg, Glasmuseum in Bad Driburg, Deutschland.
Das Glasmuseum Bad Driburg zeigt über 400 Glasobjekte, Werkzeuge und Artefakte, verteilt auf zwei Etagen im Gebäude des Heinz Koch Hauses. Die Ausstellung dokumentiert verschiedene Techniken und Stile der Glasherstellung sowie die dazugehörigen handwerklichen Instrumente.
Der um 1900 errichtete und 1907 eingeweihte Backsteinbau mit Fachwerkgiebeln diente bis nach dem Zweiten Weltkrieg als Kaplanei der Pfarrkirche St. Peter und Paul, daher heißt er im Volksmund „Alte Vikarie“. In den 1990er Jahren renoviert, beherbergt er seit 2006 – nach einigen Jahren Unterbrechung und Auslagerung des Museums – erneut das Glasmuseum. Benannt ist er nach dem 1989 verstorbenen Glasgroßhändler und Ehrenbürger Heinz Koch.
Das Gebäude wird von der Bevölkerung „Alte Vikarie“ genannt, weil es bis nach dem Zweiten Weltkrieg als Kaplanei der Pfarrkirche St. Peter und Paul diente. Das Museum wird von den beiden in Herste ansässigen Unternehmen Glaskoch und Ritzenhoff & Breker gefördert. Sonderausstellungen behandelten Themen wie „2000 Jahre Varusschlacht“ im Jahr 2009.
Das Museum befindet sich im Heinz-Koch-Haus in der Driburger Innenstadt; die Dauerausstellung erstreckt sich über zwei Etagen, die über Treppen erreichbar sind. Sonderausstellungen finden in unregelmäßigen Abständen statt, daher sollte man sich vor einer Anreise zu einem bestimmten Thema vor Ort erkundigen. Das Gebäude wurde in den 1990er Jahren renoviert.
Die Driburger „Glasmacherfahne“, eine Standarte aus Glas von 1908 oder früher, gehört zu den ausgestellten Stücken. Zur Sammlung zählt außerdem ein Schützenpokal von 1872, der neben über 400 Gläsern gezeigt wird.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.409 Mitwirkenden weltweit.