St. Cäcilia, Barockkirche in Heusenstamm, Deutschland.
St. Cäcilia ist eine Barockkirche, die von 1739 bis 1741 von Johann Balthasar Neumann für die Grafen von Schönborn erbaut wurde. Der kreuzförmige Grundriss umfasst einen zentralen Glockenturm mit Portal und Zwiebelhaube, eine Fassade mit Schweifgiebeln und Pilastern sowie ein Dach aus grauem Schiefer. Die hellrosa-weißen Wände haben rote Ecken und Fensterrahmen; in einer Turmnische steht eine Statue.
Johann Balthasar Neumann entwarf die Kirche als Grabkapelle für die Schönborn-Familie und konstruierte sie zwischen 1739 und 1741. Das Gebäude entstand in einer Zeit, als diese Adelsfamilie ihre Macht und ihren Einfluss in der Region festigen wollte.
Die Kirche ist der heiligen Cäcilia, der Schutzpatronin der Kirchenmusik, geweiht. Seit 1756 feiert die Pfarrei ihre Kerb am Sonntag vor dem Fest des Apostels Matthäus, ein lokales Fest zur Erinnerung an die Weihe.
Das Gebäude befindet sich in der Stadt Heusenstamm und kann zu Fuß von der Innenstadt aus erreicht werden. Besucher sollten sich Zeit nehmen, um sowohl die äußere Architektur als auch die Kunstwerke im Inneren zu betrachten.
Maria Theresia von Schönborn starb 1751 in Wien, im Jahr des Einbaus der hölzernen Ausstattung, und wurde dort beigesetzt; ihr Herz wurde entnommen und in der Schönborn'schen Gruft unter der Kirche bestattet. Anschließend wurde die Krypta mit weiteren Verstorbenen der Heusenstammer Linie belegt.
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