Monacensia, Forschungsbibliothek und literarisches Archiv im Hildebrandhaus, München, Deutschland.
Die Monacensia ist eine Forschungsbibliothek und ein Literaturarchiv in München, untergebracht in einer historischen Bildhauersvilla im Stadtteil Bogenhausen. Die Sammlung umfasst mehr als 150.000 Bände und Dokumente und konzentriert sich auf Münchner Autorinnen und Autoren vom 16. Jahrhundert bis heute sowie auf die Stadtgeschichte.
Die Einrichtung wurde 1921 gegründet, um Schriften über München und von Münchner Autorinnen und Autoren zu sammeln. Im Jahr 1977 zog sie in ihre heutige Heimat, eine von einem Bildhauer entworfene und bewohnte Villa, die ihr dauerhaft mehr Platz für Forschung und Bestände bot.
Das Archiv bewahrt persönliche Nachlässe von rund 300 Münchner Autorinnen und Autoren, darunter umfangreiche Bestände der Familie Mann mit Briefen und Handschriften. Wer diese Materialien in der Lesesaal einsieht, bekommt einen sehr direkten Eindruck davon, wie Literatur in München entstand.
Wer Originalmanuskripte oder Archivmaterialien einsehen möchte, sollte sich im Voraus anmelden, da der Zugang zum Lesesaal geregelt ist. Die Villa liegt in Bogenhausen und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, daher empfiehlt sich eine vorherige Planung.
Im Gebäude sind die originalen Schreibtische von zwei bekannten Münchner Autoren dauerhaft ausgestellt. Diese persönlichen Arbeitsmöbel stehen noch so, wie sie von den Schriftstellern benutzt wurden, und machen den Raum greifbar, in dem ihre Werke entstanden.
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