Villa Jaenisch, Neoklassizistische Villa in Kaiserslautern, Deutschland
Die Villa Jaenisch ist ein neoklassizistisches Wohnhaus in Kaiserslautern mit Hauptgebäude und separatem Kutscherhaus. Ein unterirdisches Tunnelsystem verbindet die Strukturen und diente ursprünglich als Bierkeller und später als Luftschutzbunker.
Das Gebäude entstand 1913 unter der Regie des Architekten Eduard Brill als privates Wohnhaus. Nach 1945 wurde es Kommandohauptquartier der amerikanischen Streitkräfte und beherbergte danach französische Gendarmen.
Das Gebäude wurde 1957 zur Begegnungsstätte unter Prälat Friedrich Gundermann umgewandelt und diente später der katholischen Universitätsgemeinde. Besucher können heute sehen, wie der Ort Raum für Austausch und Gemeinschaft schafft.
Die Villa befindet sich in einem ruhigen Wohngebiet von Kaiserslautern und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher sollten sich vorher über Öffnungszeiten informieren, da das Gebäude nicht immer für Besichtigungen zugänglich ist.
Von 1919 bis Ende der 1920er Jahre war der französische General Jean-Marie Degoutte hier stationiert, damals noch unter dem Namen Villa Zschocke bekannt. Sein Aufenthalt spiegelt die französische Besatzungszeit wider, die für die Region nach dem Ersten Weltkrieg prägend war.
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