Talsperre Amselbach, Stausee in Deutschland
Die Talsperre Amselbach ist ein kleines Stauwerk an einem Bach bei Wildenfels und Langenweißbach, das während des Zweiten Weltkriegs zwischen 1938 und 1942 erbaut wurde. Die Staumauer besteht aus Beton und Steinen, ist etwa 75 Meter lang und etwa 7,7 Meter hoch, mit einem Speichervolumen von etwa 43.000 Kubikmetern Wasser.
Das Stauwerk wurde 1938 begonnen und 1942 fertiggestellt, um Wasser für die Dampflokomotiven der Deutschen Reichsbahn bereitzustellen. Seit der Schließung des Wasserkraftwerks Wiesenburg um 2005 dient es nicht mehr zur Trinkwasserversorgung, wird aber noch heute als geschütztes Denkmal unterhalten.
Die Talsperre war ursprünglich ein wichtiges Bauwerk für die Eisenbahn und später für die Trinkwasserversorgung der Region. Heute ist sie ein Ort, wo Besucher die Verbindung zwischen Natur und menschlicher Ingenieurleistung erleben und auf Wanderwegen die ruhige Landschaft des Erzgebirges erkunden können.
Die Talsperre ist vollständig eingezäunt und kann von außen besichtigt werden, mit Wanderwegen in der umliegenden Landschaft, die einfach zu gehen und gut gepflegt sind. Das Betreten des Bauwerks selbst ist nicht erlaubt, aber die Gegend bietet ruhige Wege zum Spazieren und Entspannen.
Das Stauwerk war eines der ersten in Sachsen, das speziell für Dampflokomotiven der Reichsbahn gebaut wurde und mit seiner Betonkonstruktion von Kriegszeit-Bauweisen zeugt. Heute ist es ein ruhiges Zeugnis der Ingenieurkunst aus dieser Epoche, das von seiner ursprünglichen Bestimmung für die Eisenbahn erzählt.
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