St. Michael, Neuromanische Kirche in Homburg, Deutschland
Die Kirche St. Michael ist eine Kirche in Romanischen Wiederbelebungsstil mit roten Sandsteinfassaden in Homburg. Das Gebäude zeigt einen charakteristischen achteckigen Chor-Turm über dem Kirchenschiff, das sich nach Osten in einer Apsis abschließt und der Innenraum wird von zwei Orgeln belebt.
Das Gebäude entstand nach dem Abriss der Heilig-Kreuz-Kapelle zwischen 1836 und 1841 nach Plänen des Architekten August von Voit. Der Neubau versetzte die kirchliche Gemeinde von Homburg in einen modernen Gottesraum, der den wachsenden Bedürfnissen der Stadt entsprach.
Der Innenraum zeigt einen bemerkenswerten Baldachinaltar aus dem Jahr 1898, der von Prinz Leopold von Bayern gestiftet wurde und der Bildhauer Georg Busch mit religiösen Motiven entwarf. Dieser Altar prägt das Erscheinungsbild des Altarraums und zeigt die handwerkliche Kunstfertigkeit des späten 19. Jahrhunderts.
Besucher finden eine gute Erreichbarkeit vom Stadtzentrum aus vor, wobei das Kirchenschiff Platz für Gläubige und Besucher bietet. Die hellen Innenräume mit ihren Glasfenstern ermöglichen es Besuchern, die architektonischen Details und die Ausstattung in gutem Licht zu betrachten.
Fünf Bronzeglocken aus dem Jahr 1953, gegossen von der Otto Bell Foundry in Saarlouis, erklingen von einem Stahlglockenstuhl herab für verschiedene Anlässe im Jahr. Diese Glocken sind durch ihre handwerkliche Qualität bemerkenswert und werden bei besonderen Festtagen und Gottesdiensten geläutet.
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