Frühere Gerhard-Uhlhorn-Kirche, Architekturdenkmal in Linden-Limmer, Deutschland
Die ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche ist ein Kirchenbau mit durchbrochenen Betonwänden, einem steilen kupfergedeckten Dach und einem freistehenden schlanken Glockenturm in der Nähe der Leine. Das Gebäude wurde 2018 umfassend renoviert und beherbergt nun 31 studentische Wohneinheiten auf zwei Ebenen sowie Gemeinschaftsbereiche.
Der Bau wurde 1963 von Architekt Reinhard Riemerschmid fertiggestellt und diente als evangelisch-lutherische Kirche. Die Nutzung endete im November 2012 während des Volkstrauertags, danach folgten Jahre der Umwandlung in Wohnraum.
Das Gebäude zeigt vier Kreuze, die sich zu einer Krone zusammenfügen, während farbige Fenster die Schöpfungstage darstellen. Diese gestalterischen Elemente schaffen einen visuellen Bezug zwischen Architektur und religiösen Themen, den Besucher beim Umhergehen wahrnehmen können.
Das Gelände kann von außen erkundet werden, wobei die Architektur und der Glockenturm von der Straße sichtbar sind. Der Zugang zu den Innenräumen ist eingeschränkt, da es sich um studentische Wohnheime handelt, daher ist ein Besuch vom Platz oder der Umgebung empfehlenswert.
Der Glockenturm hat eine besondere Form, die Einheimische scherzhaft als "Mikrofon Gottes" bezeichnen. Diese humorvolle Bezeichnung ist unter Anwohnern des Viertels Linden-Nord bekannt und zeigt, wie das Gebäude in der Gemeinschaft wahrgenommen wird.
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