Schloss Hohenheim, Rokoko-Schloss in Stuttgart, Deutschland
Schloss Hohenheim ist ein Rokoko-Palast in Stuttgart mit drei Innenhöfen, die eine symmetrische Architektur mit einer Mittelachse aufweisen. Die Anlage zählt zu den größten Schlössern östlich des Rheins und wird heute teilweise von der Universität Hohenheim genutzt.
Der Herzog Carl Eugen von Württemberg erwarb das Anwesen 1769 und schenkte es seiner Geliebten Franziska von Leutrum. Zwischen 1776 und den folgenden Jahrzehnten wurde es zu einer glänzenden Sommerresidenz umgebaut.
Das Schloss war Schauplatz der höfischen Gesellschaft und zeigt noch heute in seinen Prunkräumen die Lebensweise des Adels. Die Dekoration und Einrichtung geben Besuchern Einblick in die Eleganz und den Geschmack des 18. Jahrhunderts.
Besucher können die Prunkräume bei Konzerten, Vorträgen und Führungen besichtigen, die regelmäßig stattfinden. Es ist empfehlenswert, vorher zu überprüfen, wann diese Veranstaltungen geplant sind, da die meisten Bereiche normalerweise für universitäre Nutzung reserviert sind.
Eine verborgene architektonische Besonderheit ist die Kutscheneinfahrt unter dem Balkon, die direkt in die untere Vorhalle führt. Dieses System ermöglichte es Besuchern, bei schlechtem Wetter geschützt vom Wagen in den Palast zu gelangen.
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