Goldscheibe von Moordorf, Bronzezeitliche Goldscheibe in Aurich, Deutschland
Die Goldscheibe von Moordorf ist eine dünne kreisförmige Metallscheibe aus der Bronzezeit, die in der Nähe von Aurich gefunden wurde. Sie hat einen Durchmesser von etwa 14,5 Zentimetern und trägt geometrische Muster, die von der Rückseite eingeprägt wurden.
Die Scheibe wurde 1910 zufällig während Torfabbau in Moordorf entdeckt und geriet zunächst in Vergessenheit, bevor sie als archäologisches Objekt erkannt wurde. Sie gelangte schließlich in ein Museum und wird seitdem wissenschaftlich untersucht.
Die Scheibe zeigt Handwerkstechniken aus der Bronzezeit und trägt Muster, die mit anderen Funden aus Nordeuropa verbunden sind. Sie stammt aus einer Zeit, in der Metallbearbeiter bereits komplexe Dekormethoden beherrschten.
Das Objekt befindet sich im Niedersächsischen Landesmuseum in Hannover, wo es in gesicherter und kontrollierter Umgebung aufbewahrt wird. Besucher können das Artefakt dort besichtigen und mehr über seine Analyse erfahren.
Moderne wissenschaftliche Analysen haben Fragen über die Echtheit der Scheibe aufgeworfen und eine wissenschaftliche Debatte über ihre tatsächliche Herkunft ausgelöst. Forscher arbeiten weiterhin an Methoden, um diese Rätsel zu lösen.
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