St. Franziskus, Katholische Filialkirche in der Nordstadt, Bonn, Deutschland
St. Franziskus ist eine römisch-katholische Filialkirche an der Adolfstraße 77, erbaut 1960 bis 1962 nach Plänen der Kölner Architekten Karl Band und Werner Fritzen. Der langgestreckte rechteckige Grundriss hat ein zeltartiges Gewölbe, eine umfangreiche, in das Schiff reichende Empore, eine turmartige Taufkapelle im Osten und einen dreieckigen Chor im Westen. Die Fenster gestaltete Hans Lünenborg.
St. Franziskus entstand von 1960 bis 1962 als Pfarrkirche der 1952 gegründeten Gemeinde nach einem Entwurf der Kölner Architekten Karl Band und Werner Fritzen. Das Pfarrhaus von 1954 und seine Kapelle wurden einbezogen, letztere zur Sakristei umfunktioniert. 1964 folgten ein freistehender Glockenturm ohne Geläut, ein Kindergarten und ein Jugendheim. Anfang der 1990er-Jahre verlor die Gemeinde ihren Pfarrstatus und wurde aufgelöst; 2000 erfolgte die Vereinigung mit St. Marien.
Die Kirche dient als Jugendpastorales Zentrum und ist ein Treffpunkt für junge Menschen, die hier regelmässig zusammenkommen. Der Ort prägt das Gemeindeleben durch seine Ausrichtung auf jüngere Generationen und ihre Anliegen.
St. Franziskus liegt an der Ecke Adolfstraße/Georgstraße, Adresse Adolfstraße 77, in der Bonner Nordstadt. Werktags finden Gottesdienste der Gemeinde statt, am Wochenende Jugendmessen. Die Kirche steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz (Nummer A 3152); das ehemalige Pfarrheim beherbergte bis 2023 die Stadtjugendseelsorge Campanile.
Die Klais-Orgel wurde 1965 erbaut, nicht 1966, und hat 17 Register auf zwei Manualen und Pedal. Ihr asymmetrischer Prospekt zeigt die horizontal in den Kirchenraum ragenden Pfeifen des Registers Fagott 16′, ein vom Boden aus sichtbares Detail.
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