Schloss Bauschlott, Schloss in Neulingen, Deutschland
Schloss Bauschlott ist ein klassizistisches Landschloss in Bauschlott, einem Ortsteil von Neulingen im Enzkreis. Großherzog Karl Friedrich ließ das baufällige alte Wasserschloss abtragen; Friedrich Weinbrenner errichtete das Hauptgebäude auf den alten Fundamenten bis 1804 neu, die gesamte Anlage war 1809 fertig. Zwei Verbindungsbauten verknüpfen es mit dem älteren Marstall und dem Kavaliershaus von 1764; das Belvedere entwarf Weinbrenner 1807.
Eglof von Wallstein ließ zwischen 1532 und 1540 ein viertürmiges Wasserschloss errichten; seine Erben verkauften es 1604 für 16.000 Gulden an Markgraf Georg Friedrich. Ab 1726 in baden-durlachischem Besitz, wurde das Schloss ab 1795 von Friedrich Weinbrenner auf den alten Fundamenten neu gebaut und 1809 vollendet. 1770 wurde der Sumpf trockengelegt und die Zugbrücke abgebrochen.
Das Schloss beherbergt heute ein Kunstmuseum mit etwa 300 Werken, die regionale künstlerische Ausdrucksformen zeigen. Besucher können durch Ausstellungen die kreative Geschichte der Gegend entdecken.
Das Schloss liegt in Bauschlott, einem Ortsteil von Neulingen im Enzkreis; das von der Straße zurückgesetzte Hauptgebäude ist durch zwei Verbindungsbauten mit dem älteren Marstall und dem Kavaliershaus verbunden. Die Gartenanlagen entstanden ab 1806, das Belvedere entwarf Weinbrenner 1807. 1961 kam die Anlage in Privatbesitz, die Gebäude sind daher nicht als Museum zu besichtigen.
Zwischen 1961 und 2004 organisierte die Künstlergemeinschaft Buslat zahlreiche Ausstellungen und Konzerte auf dem Schlossgelände. Diese künstlerische Phase trug entscheidend dazu bei, dass die Anlage heute als regionales Kulturzentrum wahrgenommen wird.
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