Grube Nordfeld, Kohlebergwerk und Kulturdenkmal im Saarland, Deutschland
Das Nordfeld Kohlebergwerk liegt an der nördlichen Seite des Berges Höcherberg zwischen den Orten Höchen, Waldmohr und Dunzweiler. Das Gelände enthält Überreste von Förderhaus, Maschinenhaus und anderen Infrastrukturelementen aus dem Bergbaubetrieb.
Der Bergbaubetrieb begann 1889, nachdem der Kaufmann Rosenthal Grabungen anordnete, inspiriert von erfolgreichem Abbau in der nahegelegenen Mine Frankenholz. Die Anlage wurde 1905 geschlossen und ist seitdem still gelegt.
Die erhaltenen Gebäude wie das Förderhaus und das Maschinenhaus zeigen, wie Bergleute im späten 19. Jahrhundert arbeiteten und welche Techniken sie einsetzten. Besucher können sehen, wie der Betrieb in dieser Epoche funktionierte.
Die Anlage ist über einen Wanderweg erreichbar, der die restlichen Bauwerke und die Infrastruktur verbindet und Informationstafeln bietet. Der Weg ist gut begeh- und führt durch ein Waldgebiet mit gelegentlichen Steigungen.
Der ursprüngliche Förderrahmen aus der Nordfeld-Grube wurde erhalten und später zum Schacht Bauershaus bei der ehemaligen Kohlwald-Grube in Wiebelskirchen verlegt. Dieser Fund zeigt, wie Ausrüstung zwischen Bergbaustandorten wiederverwendet wurde.
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