Schloss Starnberg, Mittelalterliche Burg umgewandelt in Verwaltungsgebäude in Starnberg, Deutschland
Schloss Starnberg ist eine Schlossanlage in vier Flügeln, die auf einem Moränenhügel über dem Starnberger See liegt und durch steile Giebel und ein umschlossenes Renaissance-Gärtchen mit dekorativen Türmchen geprägt ist. Das Bauwerk verbindet mittelalterliche Wehrarchitektur mit Renaissanceelementen und bietet von seiner Lage aus Blick auf den See.
Die Burg wurde erstmals 1244 erwähnt und kam 1248 mit der Machtübernahme durch die Wittelsbacher in den Besitz dieser Dynastie. Während der Renaissance im 16. Jahrhundert erfuhr das Bauwerk eine umfassende Umwandlung zu einem fürstlichen Wohnschloss.
Der Ort trägt den Namen der nahen Stadt Starnberg und war lange Zeit Sitz von Adelsfamilien, deren Macht sich in der prunkvollen Gestaltung der Räume widerspiegelte. Die Umgestaltung zur Renaissance zeigte den Wohlstand und die künstlerischen Vorstellungen der herrschenden Familie.
Heute beherbergt das Schloss das Finanzamt Starnberg, doch der Garten ist für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet von vielen Bänken aus einen Blick auf den See. Besucher sollten bedenken, dass nur Außenbereiche frei zugänglich sind, während Gebäudeteile zu Bürozwecken genutzt werden.
Ein Wasserturm an der südlichen Mauer stammte aus der Renaissance und versorgte das Schloss und seine Gartenbrunnen mit Wasser aus den Siebenbrunnen-Quellen. Diese Technik war für die damalige Zeit ein wichtiger Schritt in der Versorgung des Anwesens.
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