Glingebachtalsperre, Unterbecken des Pumpspeicherwerks Rönkhausen in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Glingebachtalsperre ist ein Staudamm bei Finnentrop in Nordrhein-Westfalen, der Wasser aus dem Glinge-Fluss aufstaut und sich über etwa 750 Meter erstreckt. Der Damm ist Teil eines Pumpspeicherkraftwerks und wird von dichten Wäldern umgeben, die die umliegende Landschaft prägen.
Der Damm und das Pumpenspeicherwerk Rönkhausen wurden 1969 erbaut, um während Spitzenlastzeiten Strom zu erzeugen und die Wasserwirtschaft in der Region zu verwalten. Das Projekt integrierte sich in ein Wassermanagementsystem, das seit Jahrzehnten die Flussläufe und die Energieversorgung im Sauerland reguliert.
Der Name des Glingebachtalsperre kommt vom Fluss Glinge, dessen Ursprünge in lokalen Geschichten bis ins Mittelalter zurückgehen. Die Gegend wird von Einheimischen und Besuchern gleichermaßen als Ort genutzt, um der Hektik des Alltags zu entfliehen und die Ruhe der Natur zu genießen.
Ein Wanderweg rund um den Stausee ist etwa 14 Kilometer lang und dauert knapp vier Stunden; der Weg ist gut gepflegt und windet sich durch Wälder und entlang des Wassers. Die Gegend ist auch für Radfahren und Angeln zugänglich, erfordert aber Respekt vor örtlichen Vorschriften und der Umwelt.
Das Gebiet ist Teil der Christine-Koch-Weg, eines über 120 Kilometer langen Wanderpfads, der durch Wälder, Felder und kleine Dörfer führt und Wanderern Einblicke in das ruhige Leben der Region bietet. Dieser ausgedehnte Weg verbindet mehrere Landschaftstypen und zeigt das Netzwerk kleinerer Wasserressourcen, die in der Gegend verstreut sind.
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