Glücksburger Heide, Naturschutzgebiet in Jessen, Deutschland
Die Glücksburger Heide ist ein Naturschutzgebiet mit sandigen Waldlandschaften, das sich zwischen mehreren Orten in Sachsen-Anhalt erstreckt. Das Gelände zeigt verschiedene Lebensräume mit offenen Heideflächen, Kiefernwäldern und feuchteren Zonen.
Das Gebiet wurde ab 1936 von der deutschen Luftwaffe als Bombenabwurfplatz und später von sowjetischen Truppen als Trainingsgelände verwendet. Diese militärische Nutzung über mehrere Jahrzehnte veränderte die Landschaft nachhaltig, bevor es unter Schutz gestellt wurde.
Das Gebiet wird von Menschen geschätzt, die die offenen Heideflächen und Kiefernwälder durchwandern und dabei verschiedene Lebensräume erkunden. Die seltenen Pflanzen und Tiere prägen das Erleben des Ortes und machen ihn zu einem wichtigen Zufluchtsort für die Natur.
Der Zugang erfolgt über zwei Haupteingänge an der westlichen und östlichen Grenze, von denen aus ein Netz von Rad- und Wanderwegen verfügbar ist. Eine bessere Orientierung bietet das nahegelegene Heide-Museum in Arnsdorf, das Hintergrundinformationen zur Region vermittelt.
Das Gebiet beherbergt rund 127 Vogelarten, von denen etwa 98 dort brüten, darunter seltene Arten wie das Nachtschwalbe und die Feldlerche. Diese Artenvielfalt verdankt sich der abwechslungsreichen Struktur der ehemaligen Militärlandschaft.
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