Gebäude der Regierung von Oberbayern, Verwaltungsgebäude im Stadtteil Lehel, München, Deutschland
Die Regierung von Oberbayern erstreckt sich entlang der Maximilianstraße mit einer 180 Meter langen Fassade in Terrakotta-Tönen. Das Gebäude zeigt gotische und romanische Stilelemente und beherbergt die regionale Verwaltung für Oberbayern.
Friedrich Bürklein entwarf das Regierungsgebäude, das 1864 fertiggestellt wurde. Nach erheblichen Kriegsschäden erfolgte ein Wiederaufbau 1953, bei dem die Originalform wiederhergestellt wurde.
Die drei Bronzestatuen auf dem Dach verkörpern Treue, Gerechtigkeit und Weisheit und spiegeln die Werte wider, die König Maximilian II. vertreten wollte. Sie prägen das Erscheinungsbild des Gebäudes bis heute und zeigen, welche Ideale in der Verwaltung verankert sein sollten.
Das Gebäude ist von der Maximilianstraße aus gut zu sehen und leicht zu erreichen. Besuchern empfiehlt sich ein Blick auf die Fassade und die Dachfiguren von der Straße aus, um die Architektur richtig zu würdigen.
Die zentrale Wendeltreppe des Gebäudes überstand die Kriegszerstörungen und wurde später als eigenständiges Architektur-Denkmal unter Schutz gestellt. Dieses Treppenhaus zeigt handwerkliche Details, die bei der Wiederaufbau bewahrt wurden.
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