Göhrener Viadukt, Eisenbahnviadukt in Wechselburg und Lunzenau, Deutschland.
Der Göhrener Viadukt ist ein Eisenbahnviadukt, das sich über das Zwickauer-Mulde-Tal erstreckt und zwei Ebenen aus Steinbögen hat. Unterhalb der Struktur fahren Straßenbahn und andere Verkehrswege durch die Bögen hindurch.
Der Bau begann 1869 und wurde 1871 abgeschlossen, um die Chemnitz-Leipzig-Bahnlinie über das Tal zu führen. Das Projekt nutzte Granitblöcke aus lokalen Steinbrüchen in der Region.
Die Struktur zeigt, wie Menschen im 19. Jahrhundert Täler überquerten und Orte miteinander verbanden. Sie steht neben anderen großen Steinbrücken und zeigt, was damals möglich war.
Man kann das Viadukt von mehreren Aussichtspunkten in der Nähe betrachten, die freien Zugang bieten. Die beste Zeit für einen Besuch ist bei hellem Tageslicht, wenn die Steinstruktur deutlich sichtbar ist.
Die Steinblöcke stammen aus Steinbrüchen, die sich damals in Fischheim, Markersdorf und Göhren befanden. Diese lokalen Materialquellen machten das Projekt wirtschaftlicher und verbanden das Bauwerk direkt mit der umgebenden Landschaft.
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