Neuhofener Berg, Stadtpark in Sendling, Deutschland
Der Neuhofener Berg ist eine Parkanlage am linken Isarhochufer im Münchner Stadtteil Sendling, im Westen von der Plinganserstraße und im Süden vom Greinerberg begrenzt. Seine Hochfläche wurde durch 2,5 Mio. m³ Trümmer der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Häuser, die entlang des Hangs aufgeschüttet wurden, vorgeschoben. Am Nordende steht seit 1955/56 ein offener Rundpavillon von Josef Wiedemann mit acht 4,5 m hohen Travertinsäulen, schindelgedecktem hölzernem Zeltdach und einer Brunnenschale aus Nagelfluh von Hans Wimmer.
Das Gelände entstand nach dem Zweiten Weltkrieg aus Trümmerschutt von zerstörten Gebäuden, der aufgeschüttet wurde und eine Anhöhe bildete. Diese Umwandlung ermöglichte die Erschaffung eines neuen Grünraums für die wachsende Stadt.
Der Name Neuhofen geht auf ein Landschlösschen zurück, das der Geheime Rat Matheus Joner außerhalb des Ortes erbaute und das Kurfürst Max Emanuel am 9. Oktober 1698 zum adeligen Sitz erhob. Von 1737 bis 1840 gehörte der Ansitz der Familie Zech auf Neuhofen, deren Namen er trug. Die barocken Gartenanlagen sind abgegangen; das Gelände ist als Bodendenkmal D-1-7835-0589 eingetragen.
Der Park ist gut zu Fuß erreichbar und hat ebene sowie leicht geneigte Wege, die sich für verschiedene Aktivitäten eignen. Besucher sollten beachten, dass Sportplätze manchmal für Teams reserviert sind und Parkplätze in der Umgebung begrenzt vorhanden sein können.
Am Nordende des Parks steht ein 1955/56 von Josef Wiedemann errichteter offener Rundpavillon mit acht 4,5 m hohen Travertinsäulen, einem schindelgedeckten hölzernen Zeltdach und einer Brunnenschale aus Nagelfluh von Hans Wimmer. Eine 1969 von Blasius Gerg ergänzte metallene Bodenplatte erinnert an die 6000 Münchner, die im Zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer gefallen sind.
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