Gut Bockum, Herrenhaus im Stadtteil Bockum, Meschede, Deutschland
Gut Bockum ist ein ehemaliges Herrenhaus in der Nähe von Meschede mit mehreren Gebäudeteilen, die nach traditionellen deutschen Bauprinzipien errichtet wurden. Die Anlage liegt in einer reizvollen Landschaft und wird heute für verschiedene Zwecke genutzt.
Die erste Erwähnung des Anwesens stammt aus dem Jahr 1398, als es von der Familie von Bockum bewohnt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte es mehrfach den Besitzer zwischen verschiedenen Adelsfamilien, bevor es sich grundlegend veränderte.
Die Kapelle auf dem Gelände zeigt die Bedeutung des Glaubens im Leben der Adelsfamilien dieser Region. Besucher können heute noch das restaurierte Innere sehen und nachempfinden, wie wichtig der Glaube für die tägliche Existenz war.
Das Anwesen liegt etwa acht Kilometer westlich von Meschede und ist über den Autobahnausgang Wennemen an der A46 erreichbar. Die Lage in der Nähe des Ruhr-Radweges macht es auch für Fahrradfahrer leicht zu finden.
In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde das edle Anwesen in eine Strickwarenfabrik umgewandelt, was zeigt, wie sich die Nutzung solcher Güter mit der Zeit völlig veränderte. Eine umfassende Restaurierung hat es später wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt.
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