Gut Gerdshagen, Landgut in Satow, Deutschland
Gut Gerdshagen ist ein Herrenhaus mit Wassergraben, Stallgebäude von 1895 und sechs Hektar Parkland mit altem Baumbestand in der Region Mecklenburg-Vorpommern. Das Haupthaus wurde für Wohnungen umgebaut, während die umgebenden Strukturen die historische Anlage prägen.
Gut Gerdshagen wurde 1224 erstmals urkundlich erwähnt als eine Rodungssiedlung, die von westfälischen Bauern unter Bischof Brunwards Genehmigung für das Kloster Amelungsborn angelegt wurde. Die Anlage entwickelte sich über Jahrhunderte als Gutshof und behielt ihre Struktur bis in die heutige Zeit.
Das Anwesen dient heute als Hochzeitslocation und wird von Satow als Außenstelle des Standesamts genutzt. Menschen feiern hier in den historischen Räumen und nutzen die Parkanlage für ihre Feste.
Das Herrenhaus bietet Übernachtungen in Appartements an, und zusätzliche Unterkünfte finden sich drei Kilometer entfernt in Satow. Die Anlage ist im Allgemeinen für Besucher zugänglich, besonders wenn dort Veranstaltungen stattfinden.
Der Wassergraben um das Haupthaus ermöglicht Fischerei und Bootsfahrten für Besucher, was diese Anlage von typischen Gutshöfen unterscheidet. Diese Wasserfläche war ursprünglich eine Verteidigungsmaßnahme und ist heute ein erholsames Element für Gäste.
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