Gut Kaltenbrunn, Architekturdenkmal in Gmund am Tegernsee, Deutschland
Gut Kaltenbrunn ist ein Gutshof mit vier verbundenen Gebäuden, die ein unter Denkmalschutz stehendes Ensemble an der Nordseite des Tegernsees bilden. Die Anlage zeigt eine quadratische Grundform und wird heute teilweise als Restaurant und Geschäft genutzt.
Der Gutshof entstand im 14. Jahrhundert und gehörte dann dem Tegernsee-Kloster bis 1821, als König Max I. Joseph von Bayern ihn erwarb. Unter seiner Herrschaft wurde die Viehzucht etabliert und das Anwesen prägte die landwirtschaftliche Entwicklung der Region.
Das Anwesen beherbergt heute ein Restaurant mit regionalen Gerichten, das die alte Agrartradition der Gegend fortsetzt. Besucher können hier Speisen genießen, die an die landwirtschaftliche Geschichte des Ortes erinnern.
Das Areal ist tagsüber frei zugänglich und bietet einen Restaurant-Besuch sowie Einkaufsmöglichkeiten vor Ort an. Die beste Zeit zum Besuch ist außerhalb der Stoßzeiten, wenn man die Gebäude und Gelände ungehindert erkunden kann.
Unter dem heutigen Gutshof liegen Reste einer mittelalterlichen Burganlage und älteren Siedlungen, die als archäologisches Denkmal geschützt sind. Diese verborgene Schicht zeigt, wie sich der Ort über mehrere Jahrhunderte entwickelt hat und verschiedene Bauformen übereinander entstanden.
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