Gutenhalde, Kulturdenkmal in Filderstadt, Deutschland.
Gutenhalde ist ein Anwesen mit mehreren Gebäuden im Stil eines Niedersächsischen Bauernhauses, das südlich des Stadtteils Bonlanden auf sanftem Gelände liegt. Die Strukturen umfassen ein Wohnhaus, Werkstätten und ein ehemaliges Badegebäude mit Mosaikdekorationen.
Der Unternehmer Willy Bürkle kaufte das Gelände 1941 und ließ Wohnhäuser sowie Werkstätten errichten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es in ein Dorf für Kinder umgewandelt und später zu einem Ort für Bildung und therapeutische Betreuung.
Das Anwesen zeigt die Handschrift seiner Gründer in den Räumen und der Art, wie sie genutzt werden. Die Verbindung zwischen Wohnbereich und Lernstätten erzählt von dem Gedanken, Alltag und Bildung miteinander zu verbinden.
Der Ort liegt auf einem sanften Hang, auf dem es verschiedene Wege gibt, um die einzelnen Gebäude zu erreichen. Die Gebäude sind über das Gelände verteilt, weshalb sich ein Spaziergang lohnt, um alles zu sehen.
Eine keramische Werkstatt befand sich ursprünglich auf dem Grundstück und wurde später für künstlerische Tätigkeiten genutzt. Diese handwerkliche Tradition prägt bis heute das Verständnis dafür, wie kreatives Arbeiten mit Lernen verwoben sein kann.
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