Haslachburg, Mittelalterliche Burg in Ravensburg, Deutschland
Die Haslachburg ist eine abgegangene Höhenburg am steil zum Fluss abfallenden Westhang des Lauratals zwischen Weingarten und Albisreute in der Gemeinde Ravensburg. Von der Anlage ist nur noch der ehemalige Wall zu erahnen; an ihrem Standort steht heute der Barbarossastein.
Die Haslachburg war eine Höhenburg am steilen Westhang des Lauratals, gegenüber der Burg Wildeneck, im „Walde Haslach“. Sie war welfischer Besitz; 1187 ist belegt, dass Friedrich Barbarossa mit seinem Sohn Konrad dort wohnte, obwohl die Burg damals noch in welfischer Hand war. 1748 soll sie vollends abgebrochen und zum Bau der Pfarrkirche in Altdorf verwendet worden sein.
Die abgegangene Burg lebt in Sagen fort: in der Sage von der Haslachburg und dem Glockenguß zu Weingarten sowie in der Laurasage, deren Gestalt hier gewohnt haben soll. Am einstigen Standort steht heute der Barbarossastein, und der Name Haslach verweist auf den nahen Wald Haslach.
Die Stelle liegt am steilen Westhang des Lauratals zwischen Weingarten und Albisreute, unterhalb von Zundelbach, im „Walde Haslach“. Von der Burg steht nichts mehr; nur der ehemalige Wall ist zu erahnen, und der Barbarossastein markiert den Ort. Der Zugang erfolgt zu Fuß über unebenes, abfallendes Gelände.
Die Burg ist mit der Sage von Laura verbunden, die hier gewohnt haben soll; die Erzählung von der Liebe eines Ritters, dem Brand einer Nachbarburg und ihrem Tod bei einem Stein im Tal gibt es in Varianten, eine davon handelt vom „wilden Ritter“. Heute ist nur noch der ehemalige Wall am Hang über dem Lauratal zu erahnen.
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