Hauptgefechtsstand Tessin, Militärischer Kommandoposten in Drüsewitz, Deutschland
Hauptgefechtsstand Tessin ist ein unterirdischer Militärbunker bei Drüsewitz in Mecklenburg-Vorpommern, der als Gefechtsstand der Volksmarine der DDR gebaut wurde. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen unter der Erde und wurde so konstruiert, dass sie auch unter extremen Bedingungen funktionsfähig bleibt.
Die Anlage wurde 1974 von der Deutschen Demokratischen Republik als Gefechtsstand der Volksmarine in Auftrag gegeben. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde der Bunker 1993 mit Flüssigbeton verfüllt und ist seitdem nicht mehr zugänglich.
Der Ort war während des Kalten Krieges ein streng geheimes Zentrum, das nur wenigen Personen bekannt war. Die Anlage spielte eine wichtige Rolle für die militärische Kommunikation in der Ostseeregion.
Der Bunker liegt in einem bewaldeten Gebiet, das heute unter privaten Eigentümern aufgeteilt ist, und alle Eingänge wurden mit Beton versiegelt. Ein Besuch des Geländes ist daher nicht möglich.
Die Anlage wurde unter dem Decknamen 'Hilfsnachrichtenzentrale 34' betrieben und war nur einer sehr kleinen Zahl von Personen bekannt. Viele Bewohner der umliegenden Dörfer hatten über Jahrzehnte keine Ahnung, was sich unter ihren Füßen befand.
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