Haus Buddenburg, Mittelalterliches Schloss in Lippholthausen, Lünen, Deutschland
Haus Buddenburg war ein neoklassizistisches Schloss mit einem zentralen Gebäude, das eine von einer Laterne gekrönte Kuppel trug, sowie zwei zweistöckigen Pavillons als Torhäuser. Die Architektur folgte klassischen Proportionen und bildete eine symmetrische Anlage auf dem Gelände.
Die Familie von Frydag besaß das Gelände vom 14. Jahrhundert bis 1902, als es durch Vererbung an die Familie von Rüxleben überging. Die Anlage war über 500 Jahre hinweg in Familienhand und wechselte erst um 1900 den Besitzer.
Das Anwesen wechselte 1913 in städtisches Eigentum über und diente später als Ausbildungsstätte. In dieser Zeit veränderte sich die Nutzung grundlegend, da öffentliche Zwecke an die Stelle privater Verwaltung traten.
Der Standort des 1977 abgerissenen Schlosses ist heute durch Buchsbaumhecken markiert, die die ursprüngliche Grundform nachzeichnen. Besucher können die Umrisse des früheren Gebäudes anhand dieser Heckenstrukturen erkennen.
Das Schloss war strategisch günstig an einer alten Furtungsstelle der Lippe positioniert und wurde von Wasser auf drei Seiten umgeben. Der künstliche Graben an der Nordseite ergänzte diese natürliche Wasserschutzanlage.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.