Haus Busch, Herrenhaus in Hagen, Deutschland
Haus Busch ist ein Herrenhaus in Hagen, das um 1700 aus einem mittelalterlichen Wohnturm entstanden ist und durch einen englischen Landschaftsgarten ergänzt wird. Der zweigeschossige Bau kombiniert historische Steinmauern mit Erweiterungen aus späterer Zeit und sitzt auf einem weitläufigen Grundstück.
Das Anwesen entstand um 1700 durch den Umbau eines mittelalterlichen Wehrturms und wurde unter Johann Gisbert von Syberg erweitert. Der Ort wurde während der Napoleonischen Zeit als Begegnungsstätte genutzt und behielt seine Bedeutung als privates Herrenhaus bis zur Schließung.
Von 1974 bis 2019 diente das Haus als Journalistenschule und bot Ausbildungsprogramme für Medienfachleute aus der Region an. Diese Nutzung prägte das Gebäude für mehrere Generationen als wichtigen Ort der Kommunikationsausbildung.
Das Haus ist seit 2019 geschlossen und daher für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, daher sollte man vor einem Besuch den aktuellen Status überprüfen. Die Umgebung des Grundstücks kann von außen erkundet werden, aber der Zugang zum Inneren und zum Garten ist nicht möglich.
Die Familie von Syberg war ab 1350 mit dem Anwesen verbunden und entwickelte sich zu einer der wohlhabendsten Adelsfamilien in der Region. Ihre Wurzeln lagen auf der Höhenburg Siburg, bevor sie sich auf Haus Busch niederließ.
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