Burg Liebenwerda, Schloss in Deutschland
Burg Liebenwerda ist eine mittelalterliche Befestigung in Bad Liebenwerda, deren Kernanlage aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stammt und später zu einem Schloss umgebaut wurde. Das Gebäude war ursprünglich auf einer Insel angeordnet und umfasste mehrere Höfe mit verschiedenen Funktionsbereichen, wobei der markante Lubwartturm mit 31,5 Meter Höhe das dominierende Bauwerk bildete.
Die Anlage wurde im 12. oder 13. Jahrhundert als Verteidigungsfestung errichtet und diente über Generationen als Sitz von Adel und Verwaltung. Im 16. Jahrhundert erfolgten umfangreiche Umbauten zur Transformation in ein repräsentatives Schloss, während Brände im 18. Jahrhundert großen Schaden anrichteten und zu mehreren Wiederaufbauphasen führten.
Die Burg prägt das Selbstverständnis der Stadt Bad Liebenwerda und dient heute als Erinnerungsort für die lokale Geschichte. Besucher erleben im Kreismuseum und auf dem Gelände die Geschichten der Menschen, die hier über Jahrhunderte gelebt und gewirkt haben.
Das Schlossgelände befindet sich am Ostrand der Altstadt und ist mit dem Auto erreichbar, wobei Parkplätze in der Nähe vorhanden sind. Der Lubwartturm kann bestiegen werden und bietet Ausblicke über die Umgebung, während das Kreismuseum im Nordflügel Besuchern Informationen zur Geschichte zeigt.
Der Lubwartturm wurde 1830 wegen Baufälligkeit abgerissen und erst 1928 durch Bürgerspenden wieder aufgebaut, wobei der obere Teil neu entstanden ist. Dieses Wiederaufbau-Projekt zeigt, wie die lokale Bevölkerung das historische Wahrzeichen aktiv erhielt und es späteren Generationen zugänglich machte.
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