Heilige Dreifaltigkeit und St. Marien, Pfarrkirche in Lebach, Deutschland
St. Marien ist die katholische Pfarrkirche von Lebach, eine neugotische Hallenkirche mit rotbraunem Backsteinkorpus und steilem grauem Schieferdach. Auf der linken Seite erhebt sich ein hoher spitzer Turm mit grauem Schieferdach, einem rot gestrichenen achteckigen Glockengeschoss mit senkrechten Schlitzen, einer Uhr mit rotem Zifferblatt und goldenen Zeigern sowie einem kleinen Kreuz an der Spitze. Die unteren Wände sind aus Backstein, davor stehen eine Baumreihe und ein weißes Gebäude.
Die Pfarrei Lebach ist erstmals im 10. Jahrhundert urkundlich erwähnt; ihre mittelalterliche Kirche, vermutlich damals begonnen, wurde 1774/1775 durch einen barocken Saalbau unter der Äbtissin Sophia von Neuenstein von Fraulautern ersetzt, dessen Architekt Joseph Thomann aus Hottingen war. An seiner Nordostecke stand ein romanischer Turm des 10. oder 11. Jahrhunderts. Die heutige neugotische Kirche ersetzte diesen Vorgängerbau; drei Grabplatten der Freiherrn von Hagen zur Motten aus der frühen Neuzeit haben sich unter der Empore erhalten.
Die Kirche feiert zwei Patrozinien: das Dreifaltigkeitsfest und Mariä Geburt am 8. September. An dieses Marienfest ist der Mariä-Geburts-Markt gebunden, der in Lebach bis heute im September abgehalten wird. Unter der Empore haben sich drei Grabplatten der Freiherrn von Hagen zur Motten aus der frühen Neuzeit erhalten.
Die Kirche ist von außen zugänglich, und Besucher können die Architektur jederzeit bewundern. Wer am Gottesdienst teilnehmen möchte, sollte sich über die aktuellen Zeiten informieren.
Unter der Orgelempore haben sich drei Grabplatten der Freiherrn von Hagen zur Motten erhalten; die Familie stammte aus der Umgebung Lebachs und war vom Mittelalter bis zum Ende des 18. Jahrhunderts eng mit der Pfarrei verbunden. Das zweite Patrozinium, Mariä Geburt am 8. September, ist bis heute mit dem im September abgehaltenen Mariä-Geburts-Markt verknüpft.
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