Herseler Werth, Naturschutzgebiet in Bornheim, Deutschland
Herseler Werth ist ein Naturschutzgebiet auf einer Rheininsel zwischen Bonn und Köln. Das Gebiet umfasst Feuchtwiesen und Gehölze, die Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten bieten.
Das Gebiet entstand durch Hochwasser zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert, das Teile von Hersel abtrug und dadurch die Insel formte. Diese Umgestaltung durch das Wasser prägte die heutige Struktur der Landschaft dauerhaft.
Das Reservat dient als Forschungsstandort für Wissenschaftler, die gefährdete Arten der Roten Liste Deutschlands untersuchen.
Das Gebiet ist für Besucher nicht frei zugänglich und erfordert besondere Genehmigungen für einen Eintritt. Die starken Strömungen des Rheins machen die Ufer besonders gefährlich und unpraktisch zu betreten.
Während niedriger Wasserstände entdeckte Taucher 2009 eine etwa 500 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Fund führte zur Evakuierung umliegender Ortschaften und einer kontrollierten Sprengung.
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