Kollegiengebäude I, Regierungsgebäude in Schwerin, Deutschland.
Die Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern ist ein klassizistisches Gebäude in Schwerin mit drei Flügeln rund um einen Ehrenhof, dessen Fassade durch Sandsteinsäulen und Statuen geprägt wird. Der Innenhof ist terrassiert angelegt und verbindet die Flügel zu einer geschlossenen Anlage.
Das Gebäude entstand zwischen 1825 und 1834 nach Plänen des Architekten Carl Heinrich Wünsch auf dem Gelände eines aufgelösten Franziskanerklosters. Diese Neubau ersetzte eine religiöse Stätte durch ein Zeichen der staatlichen Macht und prägte das Stadtbild Schwerins als Regierungssitz.
Die Staatskanzlei wird von Besuchern als Ort der Regierungsarbeit wahrgenommen, wo sich der Alltag moderner Politik in historischen Räumen abspielt. Die Säulenhalle mit ihren Götterskulpturen und die prunkvollen Zimmer zeigen, wie die Macht des Staates sich in seiner Baukunst ausdrückt.
Das Gebäude ist als Arbeitsplatz der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern täglich genutzt und kann von außen besichtigt werden. Besuchsmöglichkeiten und Führungen sollten vorher angefragt werden, um Zugang zu den Innenräumen zu erhalten.
Drei Götterstatuen von Bildhauer Emil Cauer, Zeus, Athena und Demeter, schmücken die Säulenhalle und äußeren Flügel des Gebäudes. Diese mythologischen Figuren verleihen der modernen Verwaltungsstätte eine klassische und zeitlose Ausstrahlung.
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