Heiligkreuzkapelle, Kapelle in Hechingen, Deutschland
Die Heiligkreuzkapelle ist eine kleine gotische Kapelle am südlichen Rand von Hechingen, die direkt an den Friedhof der Stadt grenzt. Sie hat spitze Fenster, steile Dächer und Steinmauern, die typisch für den gotischen Baustil sind.
Die Heiligkreuzkapelle wurde 1403 von Friedrich XII., Graf von Zollern, gestiftet. Sie entstand im Zusammenhang mit einer lokalen Sage über einen Diener, der auf ein Kruzifix schoss und dafür hingerichtet wurde.
Die Kapelle liegt am Rand des Friedhofs von Hechingen und wird heute als Heiligkreuzcafé genutzt, wo sich Menschen zum Gespräch und zum Verweilen treffen können. Eine große Außenterrasse lädt bei gutem Wetter dazu ein, einen ruhigen Moment inmitten der alten Steinmauern zu verbringen.
Die Kapelle liegt südlich des Stadtzentrums von Hechingen und ist zu Fuß gut erreichbar. Besonders der Außenbereich lässt sich jederzeit erkunden, während der Innenraum je nach Öffnungszeiten des Cafés zugänglich ist.
Die Gründungslegende, in der ein Diener auf ein Kruzifix schießt, um ein unfehlbarer Schütze zu werden, und dafür enthauptet wird, erscheint im Malleus Maleficarum von 1487 und in der Chronik der Grafen von Zimmern. Zwei Bildtafeln von 1729 zeigen die Geschichte; der Bildstock mit dem Kruzifix steht im Hohenzollerischen Landesmuseum in Hechingen.
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