Hochbrücke Hochdonn, Eisenbahnbrücke in Hochdonn, Deutschland
Die Hochdonn-Hochbrücke ist ein Eisenbahnüberführung aus Stahl, die sich über 2.218 Meter hinweg über den Kanal spannt und dabei zwei Eisenbahngleise 56 Meter über dem Wasserspiegel trägt. Die Konstruktion nutzt ein Fachwerk-System und wurde vollständig aus Stahl gefertigt.
Der Bau begann 1913 als Ersatz für eine ältere Drehbrücke und wurde im Juni 1920 fertiggestellt und eröffnet. Diese neue Konstruktion ermöglichte seitdem eine zuverlässigere und schnellere Verkehrsabwicklung für die Eisenbahn.
Das Wappenbild der Gemeinde Burg-Sankt Michaelisdonn zeigt die Brücke und drückt damit aus, wie prägend diese für die lokale Identität ist. Der Bau selbst wird von den Einwohnern als Teil ihrer Regionalgeschichte wahrgenommen und geschätzt.
Der Schiffsverkehr kann unter der Brücke hindurchfahren, da sie eine Freihöhe von 42 Metern über der Wasserlinie bietet. Besucher können die Brücke am besten von den umliegenden Ufern aus betrachten oder fotografieren.
Die Stahlkonstruktion wurde mit etwa fünf Millionen Nieten zusammengefügt, eine aufwändige Handwerkstechnik, die heute weitgehend durch modernes Schweißen ersetzt wurde. Diese Nieten sind bei näherem Betrachten deutlich sichtbar und zeigen die Arbeitsweise früher Brückenbauer.
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