Hochstein, Berggipfel in Lawalde, Deutschland
Hochstein ist ein Bergipfel mit 542 Metern Höhe in den Oberlausitzer Bergen und zeichnet sich durch große Felsformationen aus Glimmergranodiorit an seinem Gipfel aus. Die Landschaft zeigt typische Charakteristiken des Hochlandes mit Granit-Aufschlüssen und einer rauen Topografie.
Archäologische Funde aus dem Jahr 1900 deuten auf prähistorische Befestigungen mit Felsen bis zu 10 Metern Höhe hin, was auf eine mögliche Nutzung durch slawische Siedlungen hindeutet. Später verlief ein Kriegspfad durch die südlichen Hänge, wo österreichische Truppen während des Siebenjährigen Krieges 1758 zogen.
Der Berg ist mit Wilhelm von Polenz verbunden, einem deutschen Schriftsteller, nach dem der Wanderweg an seinem Südhang benannt ist. Besucher können diese literarische Verbindung beim Gehen entlang der markierten Route erleben.
Der Kammweg mit blauen Punktmarkierungen verbindet Kleindehsa und Großpostwitz und bildet Teil einer längeren Route von Görlitz nach Aachen. Besucher sollten mit angemessenem Schuhwerk und Wetterschutz kommen, da der Bergpfad exponiert und wechselhaft sein kann.
Der Kriegsweg markiert den Pfad, wo während des Siebenjährigen Krieges im Oktober 1758 österreichische Truppen durch die südlichen Hänge zogen. Diese historische Militärroute ist heute noch ein erkennbarer Wanderweg für Besucher.
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