Hof Hauenstein, Ortsteil von Krombach (Unterfranken)
Der Gutshof in Krombach ist ein landwirtschaftliches Anwesen mit Ursprüngen, die bis ins Mittelalter zurückreichen, und besteht aus Wohngebäuden, Ställen, Scheunen und Handwerksstätten. Die Gebäude zeigen typische Merkmale der fränkisch-bayerischen Bauweise mit Stein- und Holzkonstruktionen, die auf ihrer ursprünglichen Lage in der Kahltal-Region stehen.
Das Gebiet war ursprünglich Standort einer Burg, die 1375 erbaut und 1410 zerstört wurde, danach entstanden landwirtschaftliche Strukturen an dieser Stelle. Die heutige Hofanlage wurde 1841 bis 1843 von Baron Waitz von Eschen errichtet und nutzte teilweise Steine aus den Burgtrümmern.
Der Gutshof war lange Zeit das Zentrum des ländlichen Lebens in Krombach und prägt bis heute die Identität des Ortes. Besucher können sehen, wie die Gebäude für Handwerk und Landwirtschaft genutzt wurden und wie Familien hier über Generationen hinweg arbeiteten und lebten.
Der Gutshof ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad vom Zentrum Krombachs erreichbar und liegt an Wanderwegen, insbesondere am Degen-Weg und dem Alten Heuweg. Das Gelände ist offen zugänglich und bietet Rastplätze sowie Einkehrmöglichkeiten in der Nähe.
Ausgrabungen im Jahr 2017 zeigten, dass die Burganlage eher ein Knotenpunkt für Handwerker war als ein Adelssitz, und offenbarten die wirtschaftliche Bedeutung des Ortes für die Handelsrouten der Region. Ein Bildstock von 1797 am Hof bewahrt die lokale Sage eines Schmieds, der einem dreibeinigen Hasen begegnet sein soll.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.