Helgoland, Unterwasserforschungsstation in Altefähr, Deutschland.
Das Helgoland Habitat ist ein ehemaliges deutsches Unterwasserlabor, das heute im Nautineum Dänholm in Stralsund ausgestellt wird. Es besteht aus drei verbundenen zylindrischen Kammern: einem 2,5 m langen Wohnbereich, einem 6,5 m langen Instrumentierungs- und Maschinenraum und einem 1973 angebauten 4 m langen Nasslabor, alle mit 2,5 m Durchmesser, was 32,5 m² Nutzfläche ergibt. Die Gesamtmaße betragen 14 m Länge, 7 m Breite und 7 m Höhe, das Gewicht mit Ballast 110 Tonnen.
Die Station wurde 1968 von Dräger in Lübeck gebaut und als Forschungseinrichtung für Kaltwasserstudien in der Ostsee konzipiert. Sie ermöglichte es Wissenschaftlern, mehrere Wochen am Meeresgrund zu verbringen und dabei kontinuierliche Beobachtungen durchzuführen.
Das Labor trägt den Namen der Insel Helgoland, vor der es 1969 erstmals eingesetzt wurde. Seit 1998 wird es im Nautineum Dänholm in Stralsund ausgestellt, wo Besucher den Wohnbereich, den Maschinenraum und den 1973 angebauten Nassraum sehen können.
Das Labor liegt nicht mehr unter Wasser: Seit 1998 wird es an Land im Nautineum Dänholm in Stralsund gezeigt, das über eine Brücke vom Festland erreichbar ist. Besucher sehen die Außenseite und die engen Innenräume; die früheren Einsatzorte in Nordsee, Ostsee und im Golf von Maine sind nicht zugänglich.
Das Labor liegt nicht mehr unter Wasser: Seit 1998 steht es an Land im Nautineum Dänholm in Stralsund, einer Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums, nachdem es auf dem Wasserweg von Geesthacht dorthin gebracht wurde. Besucher können um den 14 Meter langen, 110 Tonnen schweren Rumpf herumgehen.
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