Knochennadeln von Herxheim, Knochennadeln in Herxheim, Deutschland
Die Knochennadeln von Herxheim sind feine Werkzeuge, die in einer doppelten Grabenanlage um eine Neolithische Siedlung gefunden wurden. Sie liegen heute im Museum Herxheim und werden zusammen mit anderen Gegenständen aus dieser Periode ausgestellt.
Die Nadeln entstanden in der Zeit der Linearbandkeramik vor etwa 5300 Jahren und gehören zu Funden aus einer größeren Siedlung. Arbeiter entdeckten sie zufällig bei Grabungen, die vor einer industriellen Entwicklung durchgeführt wurden.
Die Nadeln zeigen, wie Menschen damals Alltagsgegenstände herstellten, und vermitteln einen Eindruck von ihrer handwerklichen Geschicklichkeit. Sie erzählen von einer Zeit, in der solche Werkzeuge unverzichtbar für Arbeiten wie Weben und Nähen waren.
Die Nadeln sind im Museum Herxheim zu sehen, das leicht zugänglich ist und zusammen mit anderen Neolithischen Stücken präsentiert wird. Am besten besucht man die Sammlung an einem Wochentag, wenn es weniger voll ist und man die Details besser betrachten kann.
Die Nadeln wurden aus menschlichen Knochen hergestellt, was auf spezielle rituelle Praktiken an diesem Ort hindeutet. Dieser Aspekt verbindet die alltäglichen Werkzeuge mit den größeren Zeremonien und Traditionen der damaligen Gesellschaft.
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